Das Maler-/Lackiererhandwerk bietet seinem ambitionierten Nachwuchs verschiedene Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten zu erweitern und sich auf bestimmte Bereiche zu spezialisieren. Damit einher gehen meist bessere Verdienstmöglichkeiten und eine stärkere Position auf dem Arbeitsmarkt. Jedoch erfordern diese Maßnahmen eine hohe Motivation, da sie häufig mit einer zusätzlichen Belastung durch Abendkurse und finanzielle Aufwendungen verbunden sind.
Die Weiterbildung zum Techniker bietet für Maler und Lackierer die Möglichkeit in die Position eines höheren Angestellten und damit in eine höhere Gehaltsklasse aufzusteigen. Die Schwerpunkte können hier auf verschiedene Bereiche gelegt werden, wobei die meisten Techniker in der Farbindustrie eingesetzt werden, wo sie aktiv an der Entwicklung und Produktion von Farben, Lacken und Tapeten beteiligt sind.
Um fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben, können auch Weiterbildungskurse innerhalb des Malerhandwerks besucht werden. Dabei stehen vor allem die Einsatzmöglichkeiten von neuen Farben und Lacken oder neue Verarbeitungstechniken im Vordergrund. Ein wichtiger Bereich für einen ständigen Wandel der Arbeitsmethoden ist die Verhinderung und Beseitigung von feuchten Wänden. Um hier nicht den Anschluss zu verpassen, sollten sich Maler regelmäßig über Neuerungen informieren.
Für den Wunsch nach Selbstständigkeit bietet das Malerhandwerk die Möglichkeit, eine Meisterprüfung abzulegen. Einen eigenen Malerbetrieb kann nur ein Meister gründen oder ein Geselle mit 6 Jahren Berufserfahrung und 4 davon in leitender Position. Eine andere Form der Selbstständigkeit ermöglicht ein Studium als Innenarchitekt. Hierzu muss der Maler nach der Ausbildung eine Fachoberschule besuchen, um zum Studium zugelassen zu werden. Hier steht das Wechselverhältnis von Innenraumgestaltung und menschlicher Wahrnehmung im Vordergrund.
Bild: http://www.flickr.com/photos/mgifford/4208031234/ – Painting Room von m.gifford bei Flickr
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