Als Student die richtige Unterkunft zu finden ist gar nicht so einfach. Bei der Suche tauchen die verschiedensten Hürden auf, die es zu überspringen gilt. Gerade wenn man in eine fremde Stadt zieht, ist es besonders schwierig ein neues Zuhause zu finden, in dem man sich wohlfühlt. Letztendlich muss man sich zwischen den verschiedenen Wohnformen entscheiden, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.
Beginnt nach dem Schulabschluss das eigene Studium, dann muss man sich fragen, wie man wohnen möchte. WG, Wohnheim, eine eigene Wohnung oder doch lieber bei den Eltern bleiben? Eine schwierige Frage, auf die es keine einfache Antwort gibt. Es hängt natürlich vom eigenen Charakter, dem Geldbeutel und der Entfernung des Elternhauses zur Uni ab. Hier eine kleine Entscheidungshilfe.
WG
Die Wohngemeinschaft, kurz WG, ist der Klassiker des studentischen Lebens: Autonomes Zusammenleben mit Gleichaltrigen und Gleichgesinnten in einer WG. Diese Wohnform bietet gerade für Studenten viele Vorteile und besonders schön ist sie natürlich, wenn man mit guten Freunden zusammenwohnen kann. Allerdings ist die Wohnungssuche nicht immer ganz leicht. Vor allem außerhalb der Ballungszentren mit Universitäten sind einige Vermieter bei der Hausvermietung an Studenten sehr vorsichtig. Da muss man sich dann schon mal fragen lassen, ob man eine Kommune gründen möchte!
Dennoch kann man in einer Wohngemeinschaft nach wie vor gut und günstig als Student wohnen, wenn man erst einmal ein passendes Objekt gefunden hat. Man bekommt schnell Kontakt zu Mitstudenten oder hat seine Freunde in der Nähe. Allerdings sollte ein Mindestmaß an Ordnung und Sauberkeit eingehalten werden, damit es nicht zum Streit kommt.
Wohnheim
Diese Variante ist für Studenten unschlagbar günstig. Die Studentenwerke in fast allen deutschen Universitätsstädten bieten ihre Wohnungen so an, dass sie sich fast jeder leisten kann. Besonders schön ist das, wenn man in einer neuen Stadt ist, denn in einem Wohnheim findet man schnell Anschluss und lernt neue Leute kennen. Allerdings muss man sich mit diesen dann auch häufig Toilette, Bad und Küche teilen, denn nicht jedes Zimmer hat diese Einrichtungen. Privatsphäre wird man hier also kaum finden und auch die Ruhe kommt häufig zu kurz. Dafür liegen die Wohnheime aber häufig in der Nähe der Uni und gleichen so viele Nachteile wieder aus.
Die eigene Wohnung
Hier hat man alle Freiheiten, die man sich nur wünschen kann. Man ist sein eigener Herr und muss sich nicht mit Mitbewohnern arrangieren und auch Putz- und Einkaufspläne kann man selbst gestalten. Allerdings muss man dafür einen wesentlich höheren Mietpreis in Kauf nehmen und auch die Hausvermietung gestaltet sich oft schwierig, wenn der Vermieter den finanziellen Möglichkeiten des Studenten nicht traut. Außerdem droht auf Dauer die Einsamkeit und gerade in einer neuen Umgebung ist es so oftmals viel schwieriger schnell Fuß zu fassen und neue Kontakte zu knüpfen.
Hotel Mama
Ein exzellenter Wäscheservice, kein eigener Einkauf und der Entfall der Mietkosten – Das sind die Vorteile des Wohnens bei Muttern. Hört sich traumhaft an, wenn da nicht die Eltern wären, mit denen man noch unter einem Dach wohnt. Ob die Vorteile den Mangel an Freiheit und Unabhängigkeit aufwiegen können, muss letzten Endes aber jeder für sich selbst entscheiden.
Bild: © detailblick – Fotolia.com
Ähnliche Beiträge: